Bettina Schuler
VeroeffentlichungenAboutKontakt
       
Mitteschoen   Veröffentlichungen > Texte  
   

Mitteschön



Erschienen in mitteschön Februar/2011

Berliner Gesichter


Alexander Dürr, Mitarbeiter im Sex-Kino und Shop "Erotica",
43 Jahre

Früher war ich Mitarbeiter in einer Galerie, im "Institut" in der Münzstraße. Weil wir dort auch Gastronomie hatten, kamen die Damen aus den "Erotica"-Live-Shows dort häufiger vorbei und irgendwann ist dann auch Mario, mein jetziger Chef, mitgekommen, weil er wissen wollte, wo die Damen nach Feierabend denn so hingehen. Meine Art, wie ich den Laden führe, hat ihm dann so gut gefallen, dass er mich gefragt hat, ob ich ihm dabei helfen will, das "Erotica" wieder auf Vordermann zu bringen. Das ist jetzt 10 Jahre her. Seitdem arbeite ich hier.

Eine der wichtigsten Eigenschaften, die man für diesen Job mitbringen muss ist ein starkes, aber nicht zu massives Auftreten. Man muss sich einerseits extrem gut zurück halten können, damit man Neukunden nicht gleich verschreckt, anderseits resolut genug sein, um den Touristen zu zeigen, dass unser Laden kein Zirkus, sondern eine ernst gemeinte Sache ist.

Natürlich muss man auch einen Bezug zu den Sachen haben, die hier verkauft werden. Sonst kann man die Kunden nicht qualifiziert beraten. Ich habe mir dieses Wissen in den letzten zehn Jahren richtiggehend angeeignet und mittlerweile bestimmt 9000 Pornos gesehen.

Wir haben richtig viele gute Stammkunden. Sowohl bei den Live-Shows als auch im Kino. Die Leute merken einfach, dass wir keine Massenabfertigung betreiben, sondern ein Pornoladen mit Seele sind, in dem persönlich und qualifiziert beraten wird. Das ist wie bei einer guten Kneipe, in der der Wirt auch mal ein Schwätzchen mit Gästen hält und weiß was seine Leute trinken.

Meine Freunde haben mir nach dem Jobwechsel erstmal eine neuen Namen verpasst: "Porno-Alex". Die meisten finden es aber cool, dass ich in einem Pornogeschäft arbeite. Sie besuchen mich sogar ab und zu und erzählen mir dann irgendwelche Sex-Geschichten aus ihrem eigenen Leben. Dass sie selbst mal in einem Porno mitgespielt haben oder ähnliches. Dinge, über die man früher nicht gesprochen hat, weil sich alles nur um die Kunst gedreht hat. Jetzt, durch meine Arbeit, lerne ich meine Freunde von einer völlig neuen Seite kennen, wahrscheinlich auch, weil sie jetzt weniger Hemmungen haben mit mir über dieses Thema zu sprechen.

Es gibt gravierende qualitative Unterschiede zwischen Pornos. Doch für die interessieren sich nur die wenigsten Kunden. Aber natürlich gibt es auch echte Porno-Nerds, die nach ganz konkreten Filmen fragen.
Mir persönlich gefallen die Filme von "AlexD" ganz gut, die haben auch künstlerisch ein bisschen etwas zu bieten. Amerikanische Produktionen mag ich überhaupt nicht. Aber das ist, wie bei allem, einfach eine Frage des Geschmacks.

Erotica
Kino, Shop, Shows, Videokabinen
Rosa-Luxemburg-Straße 23
10178 Berlin
Tel. 030/ 2478245
http://www.erotica-berlin.de/sexkino
Montag bis Sonntag (auch an Feiertagen) von 10.00 bis 2.00 Uhr



Erschienen in mitteschön August/2013
Dr. Strangelove


Die Arbeit von Mark Benecke beginnt dann, wenn andere sich angeekelt abwenden. Maden, Fliegen und Kackerlaken: all das gehört für den Kriminalbiologen zum Berufsalltag. Denn Dr. Mark Benecke ist Spezialist für forensische Insektenkunde, sprich er wird dann gerufen, wenn es darum geht anhand des Verwesungszustandes einer Leiche etwas über den vermeintlichen Tathergang herauszufinden. Warum er nach seinem Tod seinen Körper trotzdem nicht der Wissenschaft spenden möchte und weshalb er keine Angst vor dem Sterben hat, darüber haben wir mit dem Vorsitzenden der Deutsche Dracula Gesellschaft gesprochen.

Mitteschön: Mark, wie ist das eigentlich als Forensiker: Spendet man seinen Körper der Wissenschaft oder lässt man sich lieber komplett begraben?
Es gibt ja schon viel zu viele Menschen, die ihren Körper der Wissenschaft zur Verfügung stellen, um sich die Bestattungskosten zu sparen. Von daher würde ich das wohl nicht machen. Und wenn, dann auch nur einer Body Farm...

Body Farm?
Das sind Gelände in Tennessee, auf denen KollegInnen anhand von Leichen in unterschiedlichen Verwesungszuständen Veränderungen an Leichen im Freien untersuchen können. Aber die gibt es eben nur in den USA. Ich müsste die Überführung organisieren und wie alle anderen Körperspender die Kosten selber tragen, weil die Einrichtung auch unter ständigem Geldmangel leidet...also lasse ich dann doch lieber.

CSI, POST MORTEM oder CROSSING JORDAN. Pathologen und Forensiker sind im Fernsehen ja gerade schwer angesagt. Wächst denn auch das tatsächliche Interesse an dem Beruf des Forensikers?
Das Interesse vielleicht schon, aber wenn meine Studenten sehen, dass ich in einem Labor ohne Bett lebe...

Wie, du lebst in deinem Labor ohne Bett?
Na ja, ich habe eben nur ein Feldbett, weil ich den Platz für andere Sachen brauche und man mit meinem Beruf nicht viel verdient.

Und da hast du nie daran gedacht, eine andere Richtung einzuschlagen?
Genauso wie du reagieren auch die meisten meiner StudentInnen. Aber ich will es ja gar nicht anders. Ich mag meine Arbeit wirklich gerne, auch wenn sich viele Leute das nicht vorstellen können, weil sie es ekelig finden, sich mit Urin, Kot und Maden zu beschäftigen.

Dabei härtet man dagegen sicher irgendwann ab...
Nein. An so eine Arbeit kann man sich nicht gewöhnen. Entweder du kannst das oder du kannst das nicht. Das ist wie Musikalität: eine Art Talent, das man hat oder nicht.
Im Gegenteil, Abhärtung ist nicht gut für den Job. Wer abhärtet, läuft Gefahr Dinge zu übersehen, die wichtig sind.

Und wie hast du gemerkt, dass du dieses Talent hast?
Gar nicht. Erst durch die ganzen Fragen, die mir ständig gestellt wurden, ist mir bewusst geworden, dass viele mich für einen Freak halten, weil ich mich vor Maden, Leichengeruch und Knochen nicht ekele. Aber für mich selbst ist nichts Außergewöhnliches an meinen Beruf.

Auch nicht den Schädel und die Zähne von Adolf Hitler in der Hand zu halten? Waren sie eigentlich echt?
Die Zähne in jedem Fall. Bei dem Schädel bin ich mir nicht sicher. Aber ich tippe, dass er von Adolf Hitler stammt. Leider habe ich damals keine DNA-Spuren mitgenommen, weil ich nicht so genau wusste, wie der Geheimdienst darauf reagieren würde.

Die Zähne von Adolf Hitler in der Hand zu halten finde ich aber schon außergewöhnlich...
Die Zähne von Adolf Hitler sind für uns nicht mehr wert oder anders als die von einem Junkie oder einer alten Oma, die im Pflegeheim lag. Wir nehmen jeden Klienten gleich ernst. Und nur weil jemand in der Vergangenheit eine politische oder sonstige Rolle gespielt hat, wird er von uns nicht anders behandelt. Bei uns geht es einzig und allein um Fakten, nicht um irgendeinen kultur- oder machtpolitischen Hintergrund. Das ist ja gerade das Gute an unserem Job.

Hört sich an wie Mathematik...
Nur, dass die Mathematiker sich komplett auf der abstrakte Ebene bewegen und wir im Dreck wühlen. Was mir persönlich auch mehr liegt als sich nur auf theoretische Fragen zu konzentrieren. Aber klar, die Versachlichung ist dieselbe.

Du hast schon so viele Tote gesehen, verliert man dadurch die Angst vor dem eigenen Tod?
Der Tod gehört für mich ganz einfach zum Leben dazu. Außerdem hat er ja auch einen Sinn! Denn ohne den Tod würde es keine Evolution mehr geben, die wiederum den Erhalt von Arten und Gattungen sichert. Von daher ist es zwingend notwendig, dass wir sterben. Und überhaupt, wo hört das Leben auf und wo fängt es an? Allein darüber kann man ja schon stundenlang diskutieren. Für den einen bist du sozial gestorben, wenn du Alzheimer hast und deine Freunde und Verwandten nicht mehr erkennst, für einen Mediziner wiederum ist der Ausfall des Gehirn der endgültige Todeszeitpunkt eines Menschen. Dabei müsste es von der zellularen Ebene gesehen eigentlich gar keinen Tod geben. Man kann durchaus Zellen produzieren, die unsterblich sind. Aber dann wäre die menschliche Evolution leider auch an ihrem Ende.

Live könnt ihr Mark Benecke das nächste Mal am 6. November um 20:00 Uhr im Naturkunde Museum Berlin sehen. Das Thema des Vortrags lautet: "Spucke, Sperma, Blut: Wie der genetische Fingerabdruck Opfer und Täter entlarvt".

Publikationen (eine Auswahl):

Mark Benecke/Lydia Benecke: Aus der Dunkelkammer des Bösen, Bastei Lübbe 2011, 14,99 Euro.

Mark Benecke: Das knallt dem Frosch die Locken weg. Experimente für kleine und große Forscher, Oetinger Verlag 2012, 14,95 Euro.

Mark Benecke: Memento Mori. Der Traum vom ewigen Leben, Edition Roter Drache 2012, 12 Euro.

www.benecke.com



Erschienen in mitteschön Februar/2012
Das Duo schlechthin: René Pollesch
und Fabian Hinrichs im Interview


René Pollesch und Fabian Hinrichs sind ein eingespieltes Team. Das sieht man sofort, wenn man sie zum Interview in der Probenbühne der Volksbühne trifft, und sie ohne Umschweife ihre Diskussion an dem Punkt fortsetzen, an dem sie das letzte Mal geendet hat. Als wäre dies ein ganz gewöhnliches Arbeitstreffen, ohne den Zaungast Journalistin.
Prompt wird ein Buch gezückt, das interessant sein könnte für die Arbeit am neuen Stück. Und Hinrichs, der Pollesch besagtes Buch empfiehlt, rezitiert eine längere Passage über die Sehnsucht nach der absoluten Liebe. Woraufhin geradewegs eine neue Diskussion losgetreten wird, in der über die Simultanität des Singulären so selbstverständlich gesprochen wird, als würde man über die Vorzüge von Direktflügen diskutieren. Da kann es einem schon mal heiß werden, weshalb Hinrichs sich auch gleich bis auf das Unterhemd entblößt. Was aber auch an seinem Fahrradpensum liegen kann, denn wenn man in nur zehn Minuten von Kreuzberg nach Mitte fährt, darf man schon mal ins Schwitzen kommen.
Und weiter geht es mit der Diskusion über Theoretiker wie Jean-Luc Nancy, Niklas Luhmann und Michel Foucault.
Wozu diese Vorliebe für gesellschaft-politische Themen führt, das konnte man bereits in dem Pollesch Solo-Stück "Ich schaue dir in die Augen, gesellschaftlicher Verblendungszusammenhang" sehen, für das der Schauspieler Fabian Hinrichs völlig zu Recht von der Zeitschrift "Theater heute" als Schauspieler des Jahres 2010 ausgezeichnet wurde.
Wie solche Theaterabend entstehen und worum es in ihren aktuellen Projekt "Kill Your Darlings! Streets of Berladelphila" geht, darüber haben wir mit den beiden gesprochen.

Mitteschön: Du hast gerade einen Absatz aus dem Buch "Warum Liebe weh tut" von Eva Illouz vorgelesen. Entwickelt ihr so eure Stücke, indem ihr euch über Bücher austauscht, Thesen und Theorien diskutiert?

Pollesch: Ja, wir haben eine Grundidee, die wir mit solchen Werkzeugen wie dem Buch, das Fabian heute mitgebracht hat und auf das ich nie gekommen wäre, bearbeiten. Dabei geht es uns vor allem darum, mehr über dieses Thema zu erfahren, wir wollen ja nicht etwas auf die Bühne bringen, was eh schon alle wissen.

René, eine weitere Eigenheit an deiner Arbeit ist, dass du die Schauspieler ihren Text nicht einfach nur auswendig lernen lässt, sondern ihn gemeinsam mit ihnen erarbeitest...

Hinrichs: Ich gehe mit Renés Texten eigentlich immer nach der Walfischmethode vor: Erst ziehe ich sie mir wie ein Walfisch sein Essen hinein und dann vertraue ich darauf, dass etwas außerhalb von mir mit ihnen entsteht.

Pollesch: Wohingegen bei der gängigen Inszenierungspraxis das Konzept des Regisseurs von Schauspielern einfach nur umgesetzt wird. Eine ödere Arbeitsweise kann ich mir für mich persönlich gar nicht vorstellen. Denn dann würde sich alles immer nur um die Regisseurs-Idee, um seine Inszenierung, um jenen Text drehen....

Hinrichs: Dabei entsteht ja gerade aus der Unterschiedlichkeit heraus das Aufregende!

Pollesch: Die Menschen müssen meiner Meinung nach auch nicht besonders gut zu- einander passen, um etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen, sondern lediglich wissen, dass sie von der Kollaboration mehr profitieren als wenn sie nach der Ellbogenmentalität miteinander konkurrieren.

Ein sehr demokratischer Ansatz, dabei ist das Theater doch an sich sehr hierarchisch strukturiert...

Pollesch: Was auch daran liegt, dass einige Regisseure so lange vom Feuilleton als Genie bezeichnet werden, bis sie selbst davon überzeugt sind. Dabei vergessen sie nicht nur, dass das ganze Theater auf Kollaboration basiert, sondern auch, dass man nur durch Kollaboration wirklich gut ist.

Um Anderssein und die Frage, wie viel Einzigartigkeit unsere Gesellschaft verträgt, geht es ja auch in eurem aktuellen Theaterabend "Kill Your Darlings. Streets Of Berladelphila". Inwieweit passt dazu die Passage, die du Fabian vorhin über den Mann vorgelesen hast, der auf der Suche nach der einzigen wahren Liebe ständig scheitert?

Hinrichs: Insoweit, dass in unserer, auf Individualität getrimmten Gesellschaft jedem das Versprechen auf die eine Liebe gegeben wird, es aber als anmaßend empfunden werden würde, wenn sich jemand erlaubt zu sagen, seine Liebe wäre die Liebe schlechthin. Das wäre dann doch zu viel Einzigartigkeit.

Pollesch: Oder stell dir vor, ich würde in ein neues Ensemble kommen und mich als den Regisseur schlechthin vorstellen. Dann würden mich doch alle sofort für größenwahnsinnig halten. Und das, obwohl wir in dieser Gesellschaft zu einer absoluten Individualisierung aufgefordert sind. Wir sollen total anders sein und uns von den anderen abheben. Aber wenn du dann wirklich sagst, ja, ich bin total anders, ich bin der Regisseur schlechthin, dann geht das nicht.

Hinrichs:...und diese Aussage wird dir entweder als Kokainsucht oder als psychopathologische Störung ausgelegt.

Pollesch: Die bei uns Künstlern ja sowieso immer vermutet wird.

Also wollt ihr die Zuschauer mit eurem Stück dazu auffordern, offener gegen das extreme Anderssein zu sein?

Pollesch: Nein, das ist mir zu psychologisch.

Hinrichs: Uns geht es bei unseren Theaterabenden auch weniger darum, etwas bei den Zuschauern zu erreichen.

Pollesch: Damit würden wir uns ja auch schon wieder zu sehr an dem klassischen Sender – Empfänger – Modell orientieren...

Hinrichs: Wir machen unsere Theaterabende viel mehr für uns, um mehr über ein bestimmtes Thema zu erfahren.

Pollesch: Das ist jetzt auch schon wieder so eine Aussage, die einem als totaler Egoismus ausgelegt werden kann: Etwas für sich selbst zu tun. Aber wenn Fabian das zu mir sagt, dann tue ich es eben nicht als Größenwahn eines Schauspielers ab, sondern glaube es ihm.
Für mich geht es bei dem ganzen Thema vor allem um ein Kommunikationsproblem. Denn unsere ganze Kommunikation beruht irrtümlicherweise auf der Annahme, dass wir, die Spezies Mensch, uns ähnlich sind. Dabei kann es sein, dass wir mit einem Hund mehr Gemeinsamkeiten haben als mit unserem Arbeitskollegen – um ein Beispiel der Biologin Donna Haraway aufzugreifen – wenn wir es nur schaffen, eine Kommunikationsebene mit ihm zu finden.
Wenn ich also in ein neues Ensemble gehe und sage, ich bin der Regisseur schlechthin, dann muss es mir gelingen, dass die Menschen das hören, anstatt mich gleich für verrückt zu erklären.

Und, hast du so etwas schon mal zu einem neuen Ensemble gesagt?

Pollesch (lacht): Nein. Wir reden ja hier über Dinge, die man eben nicht sagen kann, weil sie keiner hören würde.

Dann also doch lieber seine Darlings töten, wie es in dem Titel zu dem neuen Stück heißt, um akzeptiert zu werden?

Hinrichs: Vielleicht, weil die Spitzen zu sehr aus dem Gesellschaftsbild herausragen. Der Titel bezieht sich übrigens auf einen Spruch im Filmbereich, laut dem man immer genau jene Szenen herausstreichen soll, die einem besonders gut gefallen, da sie nicht zum Gesamtbild passen.

Spitzen, absolute Gefühle sind nicht erlaubt, weil man sich dadurch zu sehr von der Masse abhebt?

Pollesch: Und trotzdem, obwohl es die Liebe schlechthin nicht geben darf, sind wir alle auf der Suche nach ihr und viele sind der Überzeugung, dass sie sich nur genug anstrengen müssen, um sie zu finden.

Hinrichs: Was aber im Umkehrschluss auch heißt, dass wir selbst verschuldet scheitern, wenn es uns nicht gelingt.

Pollesch: Was die Menschen wiederum unter einen wahnsinnigen Erfolgsdruck setzt.
Vielleicht wäre es gut, wenn es anstelle der zahlreichen Hollywoodfilme und Theateraufführungen nur eine einzige, singuläre Liebesgeschichte geben würde, auf die sich alle beziehen könnten. Dann würden die Menschen von dem Druck, selbst diese eine wahre Liebe erfahren zu müssen, endlich erlöst werden.

Das neue Stück von René Pollesch und Fabian Hinrichs "Kill Your Darlings. Streets of Berladelphila" könnt ihr noch bis zum Ende der Spielzeit in der Volksbühne sehen. Tickets gibt es direkt an der Theaterkasse oder online über die Seite der Volksbühne.